Sex als "Biomacht" im Spiegel der Religionswissenschaft

Universität Luzern, SoSe 2007

Vorgehen und Leistungsanforderungen

 

Im Zentrum der Seminararbeit steht die gemeinsame Lektüre wichtiger Texte zum Zusammenhang zwischen Sexualität und Religion. Aus Gründen, die mit feministischer und pragmatischer Philosophie zu tun haben, ist das Seminar stark auf wissenschaftliche Zusammenarbeit angelegt. Dazu werden wir einige Möglichkeiten des E-learnings nutzen.

Es werden keine Referate gehalten, sondern die angegebenen Texte werden von allen Studierenden für die Seminardiskussion vorbereitet (siehe Write board Übung). Sie müssen also alle als Pflichtlektüre angegebenen Bücher und Artikel vorbereiten. Wir werden die ausgewählten Texte als Reader zusammenstellen.


Beachten Sie bitte, dass das Lesepensum 50-60 Seiten Englischen Text umfasst. Da dies ungewohnt sein mag, werde ich Ihnen für jeden Text Lektürehilfen mit Leitfragen zugänglich machen. Sie könne gerne mir auch per E-Mail Fragen zum Text stellen. Außerdem habe ich „online“ Sprechstunden via chat für Sie eingerichtet (Freitags von 16:00-17:30 MEZ).


Bereiten Sie bitte zwischen den Blockseminarsitzungen zum angegebenen Datum die jeweiligen Texte vor. Z.B., im Ablaufplan finden Sie die Pflichtlektüre angegeben mit dem jeweiligen Datum. Z.B. heist es dort:
• Bynum, Caroline Walker. 1987. Holy Feast and Holy Fast: The Religious Significance of Food to Medieval Women. Berkeley: University of California Press. Ausgewählte Kapitel. (Vorzubereiten bis zum 27. April)


Um den Diskussionsfluss zwischen den Seminarblöcken aufrechtzuerhalten und um eine adäquate Vorbereitung aller TeilnehmerInnen zu gewährleisten, müssen Sie als Gruppe bis zu jedem Freitag morgen (bis 11:00h) in gemeinsamer online Arbeit eine kurze Zusammenfassung des wöchentlichen Textes erstellt haben.


Für diese Write board Übung, werde ich Ihnen Zugang zu einem „online collaboration tool,“ dem write board geben. Die Seminargruppen soll auf dem write board eine Zusammenfassung zum Wochentext anfertigen. Wie im Gespräch auch, muss eine(r ) den Anfang machen mit einigen Thesen zum Text, die dann von den anderen bearbeitet werden. Da das Write board jede einzelne Bearbeitung speichert können Sie und ich sehen, wer was schreibt, ergänzt und löscht. Das funktioniert ungefähr so wie Wikipedia... Ein wichtiges Ziel dieser Zusammenfassung ist es, ein gemeinsames Basisverständnis des Textes zu erarbeiten. Am Ende des Semesters haben Sie so auch eine kleine Enzyclopaedie wichtiger Texte. Mehr Erklärungen mit Beispielen finden sie hier!

Wenn Sie weiterführende Fragen oder Gedanken haben, so können Sie zur entstehenden Zusammenfassung Kommentare abgeben (wie auf einem Message board). So entsteht bereits vor der Seminarsitzung ein Kommunikationsfluss und wir sehen, mit welchen Fragen wir uns während der Seminarsitzungen beschäftigen werden. Außerdem können Sie die wechselseitigen Begabungen und Expertisen nützen, um den Text gemeinsam vorzubereiten.

Teilnahme an dieser Write board Übung wird mit 20% in die Endnote des Seminars eingehen. Beachten Sie aber, dass Studierende, die ein befriedigend, gut oder sehr gut als Seminarendnote erwarten, an jeder Write board Übung aktiv teilnehmen müssen.


Die Seminarsitzung selbst werden im Workshop-Stil ablaufen, d.h. wir werden mit Hilfe der Fragen und Thesen, welche die wöchentlichen Write board Übungen geliefert haben, die Kernthesen der AutorInnen erheben und kritisch in Bezug auf unser Thema bringen. Hier werden wir auch versuchen mit Hilfe von Video Clips und anderen kulturellen Artefakten die Diskussion zu vertiefen.Teilnahme in diesen Diskussionen wird mit 20% in die Endnote des Seminars eingehen.

Diese intensive Textarbeit soll dann die Grundlage legen für die Verfassung einer ca. 20-seitigen Seminararbeit, deren Thema mit mir abgesprochen werden muss. Diese Note dieser Arbeit geht mit 60% in die Endnote des Seminars ein.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende beschränkt. Die Einschreibung erfolgt elektronisch über die Universität Luzern.

Voraussetzungen: Mindestens je ein PS & HS in Religionswissenschaft. Gute Englischkenntnisse da wir Literatur lesen, die überwiegend aus dem Anglo-Amerikanischen Sprachraum stammt.

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